Arbeiten mit Medien (Texte, Bilder, Videos)

Medien können momentan aus Texten, Bildern oder Videos bestehen.
Damit der eigentliche LiveShow-Rechner nicht mit dem Rendern von Videos belastet wird, kann das Darstellen der Medien auf einen zweiten Rechner ausgelagert werden. Der LiveShow-Rechner (Timeline) steuert die Wiedergabe von Medien auf einem anderen Rechner fern. Die beiden Rechner müssen per Computernetzwerk (LAN/WLAN) miteinander verbunden sein.

../images/MediaServerSettings/MediaServer_Beamer.png

Sie können dennoch sowohl das LiveShow-Programm als auch die Wiedergabe auf demselben Rechner laufen lassen, der Rechner muss nur leistungsstark genug sein.

../images/MediaServerSettings/MediaLiveShow_Beamer.png

Der Rechner, der die Wiedergabe der Medien  übernimmt benötigt eine extra Software, das LiveShow_MediaServer-Programm (wie gesagt - das LiveShow_MediaServer-Programm kann auch auf dem LiveShow-Rechner laufen).
Die LiveShow-Software wird mit dem LiveShow_MediaServer verbunden (siehe weiter unten) und steuert die Wiedergabe fern. Das LiveShow_MediaServer-Programm übernimmt das Rendern und Darstellen der Medien.
Die Mediendateien werden automatisch einmal von der LiveShowSoftware zum LiveShow_MediaServer-Programm übertragen.
Jedem Medienobjekt in der Timeline kann ein MedienServer zugewiesen werden, der dieses Medienobjekt wiedergibt (Doppelklick auf das Medienobjekt).

Mit dieser Technik ist es auch möglich mehrere Rechner (LiveShow_MediaServer-Programm) mit der LiveShow-Software zu verbinden, somit sind mehrere Wiedergabeorte gleichzeitig möglich, auf denen unterschiedliche Medienobjekte wiedergegeben werden.

../images/MediaServerSettings/MediaServer_Beamer_Multi.png
 
Sie benötigen:
  1. Einen Rechner auf dem die LiveShow-Software installiert ist.
  2. Für das Arbeiten mit Videos muss auf dem Rechner der VLC-Media-Player (Version 2.2.2 - 3.x.x) installiert sein.
    Für Texte oder Bilder benötigen Sie keinen VLC-Player
  3. Einen oder mehrere Rechner auf dem das LiveShow_MediaServer Programm installiert ist.
    Wenn Sie Videos wiedergeben wollen,  muss auf diesen Rechnern ebenfalls der VLC-Media-Player (Version 2.2.1 oder höher) installiert sein.
    Alternativ kann das LiveShow_MediaServer Programm auch auf demselben Rechner wie die LiveShow-Software betrieben werden.
    Der Rechner muss dann aber leistungsstark genug sein - siehe auch Anmerkungen zum Abspielen von Videos.
  4. Die Rechner müssen per Computernetzwerk (LAN oder WLAN) miteinander verbunden sein.
Hinweis: der VLC-Media-Player ist eine OpenSource-Software, die Sie unter www.videolan.org umsonst herunterladen können.
Beachten Sie bitte, dass Sie bei einem 64bit-Betriebssystem auch die 64bit-Version des VLC-Media-Players installieren.

Das Prinzip:
  1. Der Timeline werden Mediendateien (Text/Bild/Video) oder Bereiche daraus hinzugefügt, hieraus werden Medienobjekte.
    Jedem Medienobjekt kann ein MedienServer zugewiesen werden.
  2. Die Mediendateien der Medienobjekte werden auf den entsprechenden LiveShow_MediaServer Rechner übertragen.
  3. Beim Abspielen der Timeline werden die Medien von der LiveShow_MediaServer-Software wiedergegeben.
    Die Timeline steuert die LiveShow_MediaServer-Software fern.
  4. Die Texte/Bilder/Videos können z.B. über einen Videoprojektor projeziert oder auf extra Monitoren angezeigt werden.

Rechner per Netzwerk verbinden

Schritt 1 Die Rechner per Netzwerk verbinden

Bevor Sie mit der Medienwiergabe beginnen können, muss erst die Netzwerkverbindung (LAN, WLAN) zwischen dem LiveShow-Rechner und dem LiveShow_MediaServer-Rechner eingerichtet sein (Erklärung Computer Netzwerk).

ACHTUNG: Beachten Sie bitte, dass Sie keine heimischen Geräte wie Internetrouter etc. für die Netzwerkverbindung verwenden. Diese Geräte sind beim Auftrittsort nicht mehr vorhanden und somit wird dort eventuell Ihre eingestellte Netzwerkverbindung nicht mehr funktionieren.
Ein Beispiel für diesen Fall wäre zum Beispiel: Sie richten eine WLAN-Verbindung ein und verwenden den heimischen Internetrouter als Accesspoint.

Wenn Sie die Wiedergabe von Medien (LiveShow_MediaServer) und die LiveShow Software auf demselben Rechner betreiben wollen, so müssen Sie kein Netzwerk einrichten,  es wird das Loopback-Interface verwendet.

Die liveShow Software findet automatisch die MediaServer, sofern die Rechner per Netzwerk verbunden sind.
 

Einstellungen auf dem Wiedergabe-Rechner (LiveShow_MediaServer Software)

Auf dem Rechner, der Medien wiedergeben soll, muss das LiveShow_MediaServer-Programm installiert sein. Für die Video-Wiedergabe muss auch der VLC-Media-Player (ab Version 2.2.1, bei 64bit-Betriebssysteme, der 64bit-VLC-Player) installiert sein.

Schritt 2 LiveShow_MediaServer starten und konfigurieren

Durch Doppelklick auf die Datei LiveShow_MediaServerStarten_xxx (z.B. unter Windows: LiveShow_MediaServerStarten_Windows.bat) starten Sie das Programm.
Beim ersten Start sehen Sie ein Konfigurationsfenster:.

../images/MediaServerSettings/MediaServer_Configuration.png

Das Konfigurationsfenster hat oben rechts einen Hilfeknopf mit dem Sie die Hilfe für die Konfiguration aufrufen können.

a) Wenn Sie einen zweiten Monitor oder einen Videobeamer angeschlossen haben, so sehen Sie zwei Rechtecke (Display) in der Mitte. Hierzu muss im Betriebssystem die Anzeigeeigenschaft auf mehrere Monitore eingestellt sein:
Durch klicken auf eines der Rechtecke können Sie auswählen, über welchen Monitor die Medienprojektion wiedergegeben werden soll.

b) Durch klicken auf 'Medien Server starten' startet die Projektion und die Software wartet auf Signale aus der Timeline.
 
Anmerkung:  Der LiveShow_MediaServer lässt sich auf demselben Rechner mehrmals starten - siehe Mehrere MedienServer auf demselben Rechner starten.
Dies macht Sinn bei Rechnern, die mehrere Grafikausgänge besitzen, die wiederum getrennt angesteuert werden sollen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Rechner-Hardware mehrere Videowiedergaben paralell abspielen kann.

Medien in der LiveShow Software 

auf dem LiveShow Rechner
Schritt 3 MedienServer in der LiveShow Software verwalten
Menü (../images/Menu/Menu_Media.png Medien) -> ( ../images/Menu/Menu_MediaServer.png Medien Server)
Hier öffnet sich eine Fenster Medien Server, in dem Sie dem LiveShow-Programm Medien-Server hinzufügen können und das Programm mit einem LiveShow_MediaServer-Programm verbinden können.
Die MediaServer werden automatisch gefunden und in der Spalte 'Gefunden' aufgelistet, sofern die Rechner per Netzwerk verbunden sind. Um eine Verbindung  zu einem MediaServer  herzustellen, klicken Sie in der Spalte 'Verbinden'  auf das orangene Kästchen.

 ../images/MediaServerSettings/MediaServerSettings.png
Später können Sie in der Timeline festlegen, auf welchem Medien Server ein Medienobjekt abgespielt werden soll - siehe weiter unten.


Schritt 4 Mediendatei laden
Menü (../images/Menu/Menu_Media.png Medien) -> ( ../images/Menu/Menu_MediaLoad.png Medien Datei Laden)
Hier können Sie Texte, Bilder oder Videos laden.

Textformate: RTF oder HTML, es darf  nur reiner Text (also keine Bilder, Hyperlinks etc.) verwendet werden.
Bildformate: JPG, PNG, GIF
Videoformate: alle Formate, die der VLC-Player öffnen kann, hierzu muss der VLC-Player (2.2.1 oder höher) auf dem Rechner installiert sein.

Hinweis zu HTML Dateien: Es können keine HTML Dateien mit Bildern, Hyperlinks,  etc. verwendet werden. Sie können nur HTML-Dateien verwenden, die reinen Text beinhalten.
Begründung: Bilder werden in HTML nicht mit der HTML-Datei gespeichert, sondern nur ein Link zu einer Bilddatei. Die LiveShow-Software überträgt auf den Medienserver nur die HTML-Datei, somit werden die Bilder nicht übertragen!

Hinweis zu RTF Dateien: Die Abmessung eines RTF Textes wird bei manchen Texten  nicht korrekt berechnet.  RTF Texte sollten in einer relativ grossen Schriftgröße geschrieben werden!
Sollte der Text an den Rändern abgeschnitten werden, so hilft es Leerzeichen am Anfang und am Ende einzufügen!
 

ACHTUNG: Sie sollten Mediendateien (Texte/Bilder/Videos) vor dem Öffnen immer auf Ihre Festplatte kopieren und zwar in einen Ordner, der keine eingeschränkten Benutzerrechte hat.
Das Öffnen von Mediendateien z.B. von einer Daten-CD ist nicht möglich, da das Programm zur Mediendatei noch Hilfsdateien anlegen muss und dies ist auf einer CD nicht möglich.
Das Programm belässt beim Speichern eines Projektes die Mediendateien an der Originalposition. Wenn Sie diese von einem von einem USB-Stick geladen haben und der Stick nach dem Öffnen eines Projektes nicht mehr vorhanden ist, wird die Mediendatei nicht mehr gefunden!

Anmerkung: Sie sollten grundsätzlich bei der Namensvergabe Ihrer Dateien darauf achten, dass der Name eindeutig ist, also Mediendateien nicht nur 'Film1' heißen, sondern z.B. den Film-Titel und beschreibende Eigenschaften im Dateinamen haben.
Anmerkung 2: Dateinamen sollten keine Sonderzeichen, Umlaute oder Satzzeichen beinhalten (Dies könnte im Dateisystem mancher Betriebssysteme zu Problemen führen).

Nach dem Öffnen der Mediendatei erscheint ein Fenster Medienansicht:

../images/Media_View.png

Im oberen Teil sehen das erste, mitllere und das letzte Bild der Mediendatei. (Bei einer Bilddatei ist es nur ein Bild)
Im unteren Teil sehen Sie eine Vorschau.
Sie können hier eine Vorschau des Videos/Bildes ansehen, Schnittmarker einfügen und einen Bereich festlegen - siehe Medienansicht.

Hinweis Texte oder Bilder können Sie zur Laufzeit über einen entsprechenden Editor Ihrer Wahl bearbeiten. Das LiveShow-Programm erkennt automatisch, wenn sich Mediendateien geändert haben und übernimmt die Änderungen.  Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie auch wirklich die Datei  bearbeiten, die aktuell von dem LiveShow Programm geöffnet ist - wenn Sie ein exportiertes Projekt öffnen oder importieren, so sind die Mediendateien aus dem Projektordner geöffnet und nicht mehr die Originaldateien (siehe Im- Export).  Die aktuell verwendeten Mediendateien können Sie in der Liste der Mediendateien ansehen - siehe Schritt 11.
RTF-Texte können unter Windows z.B. mit dem Wordpad und unter dem Mac mit dem TextEdit geändert und erstellt werden, HTML-Texte könnten z.B. unter Windows mit dem NVU- Webeditor und unter dem MAC mit Amaya bearbeitet werden, Bilder können mit dem Programm Gimp bearbeitet werden. NVU, Amaya und Gimp können Sie frei im Internet herunterladen.



Schritt 5 Die Mediendatei oder einen Bereich daraus in die Timeline ziehen
Menü: (Menu_Windows Fenster) -> (../images/Menu/Menu_TimeLine.png Timeline)
Um die gesamte Mediendatei oder einen Ausschnitt(Bereich, blau dargestellt) daraus in die Timeline zu bringen, klicken Sie in den oberen Teil des Fensters, bzw.den blauen Bereich halten die Maustaste gedrückt und ziehen das Ganze in eine Medienspur der Timeline.

../images/Media_Timeline.png

In der Timeline entsteht nun ein Medienobjekt.
Das Medienobjekt besitzt drei kleine Quadrate, Anfasser. Wenn Sie mit der linken Maustaste auf einen Anfasser klicken und die Maustaste gedrückt halten, können Sie die Anfasser bewegen.
Der linke Anfasser bestimmt das Einfadeverhalten, der rechte Anfasser bestimmt das Ausfadeverhalten und der mittlere Anfasser bestimmt die Transparenz (Helligkeit) des Objektes.
Wenn Sie auf ein Objekt doppelt klicken, so öffnen sich die Objekt Einstellungen für dieses Objekt, hier können Sie z.B. das Fadeverhalten und die Transparenz numerisch eingeben.

Medienobjekte die übereinander liegen werden auch gleichzeitig wiedergegeben. Welcher Inhalt in der Projektion vor dem anderen liegt, wird durch die Medienspur festgelegt.
Inhalte von Objekten einer oberen Spur werden vor Inhalten einer darunterliegenden Spur dargestellt.
Legen Sie z.B. einen Bilderrahmen mit transparenter Fläche in die oberste Spur und einen Film in die zweite Spur, so ist der Film durch den Bilderrahmen zu sehen.

Intern besitzen Medienobjekte einen Z-Order Wert, ähnlich wie in Grafikprogrammen legt dieser fest welches Bild vor einem anderen dargestellt wird.
Wie oben erwähnt, wird dieser Wert durch die Medienspur festgelegt:


Z-Order Wert der Medienspuren

Je niedriger der Z-Order Wert desto weiter im Vordergrund wird der Medieninhalt dargestellt.
Bei Objekten in der Timeline wird dieser Wert automatisch durch die Spur bestimmt, bei einem Jingle kann dieser Wert eingestellt werden - siehe auch: Jingles.
Assignment to one or more media servers

Schritt 6 Einstellugen des Medienobjektes (Zuweisung zu einem oder mehreren Medienserver):

../images/Media_Object.png

Wenn Sie auf ein Medienobjekt doppelt klicken, so öffnen sich die Objekt Einstellungen für dieses Medienobjekt.

Für dieses Medienobjekt müssen Sie angeben, auf welchem Medienserver es wiedergegeben werden soll, vorher ist es nicht zu sehen!
In den Einstellungen des Medienobjektes können Sie Ein- und Ausfadezeiten festlegen. Weiterhin können Sie einstellen, wie das Medienobjekt auf der Projektion dargestellt wird.

MediaObjectSettings.png



Schritt 7 Medienobjekte in der Timeline arrangieren und Szenenübergänge einfügen:

In der Timeline können Sie die Medienobjekte anordnen und Szenenübergänge einfügen.
Menü: (Menu_Windows Fenster) -> (../images/Menu/Menu_TimeLine.png Timeline)

../images/Timeline_Tutorial.png

Die Objekte können in der Timeline verschoben werden, hierzu muss ein oder mehrere Objekte markiert sein.
Anmerkung: Nicht markierte Objekte können nicht verschoben werden, dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, um versehentliches Verschieben zu verhindern.
Um ein Objekt zu markieren Markieren klicken Sie in die untere Hälfte eines Objektes, ein markiertes Objekt bekommt einen blauen Hintergrund - siehe Timeline.

Wenn Sie Vidoes verwenden beachten Sie bitte die Anmerkungen zum Abspielen von Videos.

Schritt 8 Projekt speichern:

Unter dem Menü: (Menu_Load Projekt) -> (Menu_SaveUnder Projekt speichern unter) können Sie ein Projekt speichern.
Die Software speichert die Projektdaten in mehreren Dateien ab, deshalb sollten Sie für jedes Projekt einen extra Ordner anlegen!!
Zusätzlich werden Sie beim Beenden der Software immer gefragt ob das aktuelle Projekt gespeichert werden soll.

Umgekehrt können Sie natürlich ein gespeichertes Projekt auch wieder öffnen: Menü (Menu_Load Projekt) -> (Menu_SaveUnder Projekt laden)


Schritt 9 Projekt/Show abspielen:

Um ein Projekt abzuspielen bieten sich folgende Möglichkeiten an:
Eventuell Schritt 10  Projekt exportieren
(Menu_Load Projekt) -> (../images/Menu/Menu_Export.png Projekt exportieren)

Die Software belässt alle Sounddateien und Mediendateien beim Speichern eines Projektes an ihren Originalpositionen.  Um ein Projekt auf einen anderen Rechner portieren zu können, sollten Sie das Projekt exportieren.
Bei einem Export werden alle Sounddatein und Mediendateien in den Export - Ordner kopiert.
Ein exportiertes Projekt können Sie ganz normal öffnen, wie ein gespeichertes Projekt.
Exportierte Projekte und gespeicherte Projekte unterscheiden sich  nur darin, dass die Sound-/Mediendateien bei einem Export kopiert werden und bei einem nur gespeicherten Projekt an Ort und Stelle bleiben.

Ein weiterer Unterschied beim Exportieren besteht darin, dass Sie bei einem Export die Möglichkeit haben nur einen Teil eines Projektes zu speichern.
So können Sie bestimmte Szenerien wie z.B. eine Gewitterszene exportieren und in anderen Projekten wieder importieren (Menu_Load Projekt) -> (../images/Menu/Menu_Export.png Projekt importieren).

Eventuell Schritt 11 Liste aller verwendeten Mediendateien
(../images/Menu/Menu_Media.png Medien) -> (../images/Menu/Menu_MediaList.png Medien Liste)
Hier öffnet sich eine Fenster, in dem alle verwendeten Mediendateien angezeigt werden.

../images/MedisSourceView/MediaSourceView.png

Sie können diese Liste ausdrucken,als csv exportieren, eine neue Mediendateien öffnen, sich anzeigen lassen, wo in der Timeline eine Mediendatei verwendet wird, etc.


Anmerkungen zum Abspielen von Videos


Videodateien können in vielen verschiedenen (Kompressions-) Formaten vorliegen. Die Bildgröße (Breite/Höhe) der Videos können auch sehr unterschiedlich sein.
Je nach Dateiformat und Bildgröße kann das Anspielen eines Videos sehr rechenintensiv sein. Bitte prüfen Sie immer, ob Ihr Rechner ein Video ruckelfrei abspielen kann, bevor Sie ein Projekt in einer Show einsetzen.
Für HD-Filme müsste ein Prozessor Intel i5 6400 oder besser ausreichen.
4K Filme bereiten aktuell noch Probleme, vielleicht ändert sich das mit voranschreitender Hardware.

Ein weiteres Problem sind Sprünge innerhalb eines Videos - je nach Format und Kompressionsqualität wurden bei Tests für einen Sprung bis zu 5 Sekunden Dauer gemessen.
Begründung: Bei komprimierten Videos ist es nicht möglich eine Stelle (in der Videodatei) direkt anzuspringen, die Stelle muss immer von sogenannten Startframes ausgehend sukzesive erreicht werden.

Die liveShowSoftware versucht die jeweils nächste Stelle in einem Video (Medienobjekt) vorauszuberechnen und einzustellen. Es ist jedoch unmöglich alle Eventualitäten vorherzusehen.
Folgende Punkte helfen bei der Vorausberechnung:
Sie müssen im Zweifel etwas herumprobieren.

Auf jeden Fall ist es hilfreich, wenn der Prozessor das Codieren und Decodieren hardwareseitig unterstützt.


Anmerkung: Mehrere MedienServer Programme auf demselben Rcchner starten

Das Starten mehrerer MedienServer auf demselben Rechner macht nur Sinn, wenn der Rechner mehrere Grafikausgänge besitzt und Sie jedem MedienServer einen anderen Grafikausgang (Display) zuweisen. Der Rechner sollte auch genügend Arbeitsspeicher und Rechenleistung  besitzen.

Wenn Sie immer nur einen MedienServer pro Rechner starten, können Sie die folgenden Anweisungen überspringen.

Zum Starten des liveShowMedienServers müssen Sie die Dateien aus dem LiveShow_MedienServer Ordner verwenden.
_Start_LiveShow.jar
oder _Start_LiveShowMediaServer_Second.jar
oder _Start_LiveShowMediaServer_Third.jar

Nehmen wir an Sie haben eine Projektionsfläche auf der linken Seite und eine Projektionsfläche auf der rechten Seite der Bühne. Ihr Rechner besitzt mehrere Grafikausgänge und Sie wollen diese getrennt verwenden.
1.) Starten Sie den ertsen Medienserver, indem Sie doppelt auf _Start_LiveShowMediaServer.jar klicken.
2.) Starten Sie den zweiten Medienserver, indem Sie doppelt auf _Start_LiveShowMediaServer_Second.jar klicken.
Wenn Sie mehrere MedienServer beim Hochfahren des Computers automatisch starten wollen, so fügen Sie dem Autostart Ihres Betriebssystems die entsprechenden Dateien hinzu.

Tipp Videoschnittsoftware

Es gibt eine freie Videoschnittsoftware, die auch den Export eines Filmes in das Quicktime-Animation-Format ermöglicht: Shotcut.org.
Das Quicktime-Animation-Format erlaubt transparente Inhalte innerhalb eines Filmes.