Medien Server


Das Fenster sehen Sie:
MediaServer_Configuration.png


Hier können Sie den Medien Server konfigurieren

Grundidee

Die liveSHOWsoftware gibt die Medienobjekte aus der Timeline oder Jingles nicht selbst wieder, sondern überlässt dies dem liveShow:MediaServer Programm.
Die liveSHOWsoftware steuert die Wiedergabe auf dem liveShow_MediaServer Programm fern!

Das liveShow_MediaServer Programm kann auf einem anderen Rechner als die liveSHOWsoftware laufen. Somit wird der LiveShow Rechner entlastet und Sie können den zweiten oder mehrere Rechner an dem Ort plazieren, wo sich auch der Projektor befindet. Der Rechner muss eine Netzwerkverbindung zum LiveShow-Rechner haben. Entweder verwenden Sie eine LAN-Verbindung und ziehen ein Netzwerkkabel zwischen den Rechnern oder Sie verwenden eine WLAN Verbindung.
Die liveSHOWsoftware kann Verbindungen zu mehreren LiveShow:MediaServer Programmen / Rechnern aufbauen.



Ist ein liveShow_MediaServer Programm gestartet und besteht eine Netzwerkverbindung zu dem Rechner der liveSHOWsoftware, so erkennt die liveSHOWsoftware automatisch die liveShow MedienServer.

Damit Videos wiedergegeben werden können muss der VLC Media Player (Version 2.2.2 - 3.x.x) auf dem Rechner installiert sein!
Achten Sie bitte darauf, dass Sie bei einem 64bit Betriebssystem auch den 64bit VLC Player installieren und das automatische Softwareupdate NICHT aktiviert haben.
siehe www.videolan.org .

Netzwerk Konfiguration 

Server Port Geben Sie bitte eine Portnummer zwischen 1024 und 65535 ein.
Wird der MediaServer auf demselben Rechner mehrmals gestartet, so muss jeweils eine andere Portnummer angegeben werden.
siehe Anmerkung: Eine zweite Instanz des MedienServer Programms auf demselben Rcchner starten
Achtung: ein Port könnte auch durch ein anderes laufendes Programm belegt sein (z:.B. liveSHOWsoftware - RemoteServer), in diesem Fall müssen Sie rumprobieren bis Sie einen freien Port gefunden haben.
Medien Server starten Startet den Medien Server das kleine Quadrat rechts wird grün wenn der Server gestarted werden konnte.
Konnte der Medienserver nicht gestartet werden so bleibt das kleine Quadrat orange oder wird grau.
Gründe könnten sein:
- Sie haben dasLiveShow_MediaServer Programm ein zweites Mal gestartet und die gleiche Portnummer verwendet
- Ein anderes Programm belegt die Portnummer
- Das Netzwerkkabel wurde entfernt, die WLAN-Verbindung ist gestört
Medien Server stoppen Der Medien Server wird gestoppt und die Portnummer wird wieder frei.
Alle Verbindungen zum liveShow-Programm werden beendet.
Server IP (nur informell) Hier werden alle IP-Adressen des Servers angezeigt

Später  können Sie im liveShow Programm unter dem Menü: 'Medien-Medien Server' eine Verbindung zu dem liveShow_MediaServer Programm herstellen, indem Sie einen Medien Server hinzufügen und den RechnerNamen und die eingegebene Portnummer verwenden. Das liveShow Programm versucht die MedienServer automatisch zu finden, dies kann bis zu 5 Sekunden dauern.
Hinweis: Der Rechner, auf dem die liveSHOWsoftware läuft, und der Rechner, auf dem das liveShowMediaServer Programm läuft, müssen eine Netzwerkverbindung haben. (Erklärung Computer Netzwerk)



In der liveSHOWsoftware: Einrichten und Verbinden von Medien Servern


Projektionsfläche
Ausgabe Displays bestimmen

In diesem Abschnitt sehen Sie alle angeschlossenen Monitore/VideoProjektoren als Rechtecke. Deren Anordnung/Position ist über das Betriebssystem festgelegt.
(Dies kann im jeweiligen Betriebssystem unter den Anzeige-Einstellungen eingerichtet werden, z.B.  bei Windows 10 unter Systemsteuerung-Anzeige-Anzeigeeinstellungen)

../images/MediaServer_Configuration/Monitor_Single.png

Durch Klicken auf eines der Rechtecke können Sie den entsprechenden Monitor/Projektor als Projektionsfläche auswählen. Das Rechteck bekommt dann einen blauen Rahmen und die Projektionsfläche wird als Regenbogenbild angezeigt

Später in der liveSHOWsoftware, können Sie für jedes Medienobjekt bestimmen, auf welchem Medien Server es dargestellt werden soll und wie seine Position und Größe in Bezug zur Projektionsfläche sein soll.

NUR UNTER WINDOWS (bei Mac OSX funktioniert dies nicht):
Wenn Sie die Shift- oder Strg-Taste gedrückt halten, können Sie auch mehrere Monitore als Projektionsfläche auswählen, die Projektionsfläche ist dann das umschreibende Rechteck über alle ausgewählten Monitore.
Wenn Sie mehrere Monitore auswählen, die unterschiedliche Auflösungen haben, so werden Sie Bereiche haben, die nicht dargestellt werden!

../images/MediaServer_Configuration/Monitor_Multi.png



.

Medien Ordner

Wenn in der liveSHOWsoftware ein Medienobjekt hinzugefüht wird, so wird die zugrundeliegende Datei (Bild/Video) an das LiveShow_MediaServer Programm übertragen. Der Medien Ordner gibt an wo diese Datei gespeichert wird.

Durch Klicken auf (...) können Sie den Medien Ordner ändern. Die vorhandenen Mediendateien werden dann in diesen neuen Ordner verschoben.
Es werden nur Ordner akzeptiert in denen Sie auch ein Schreibrecht haben, in der Regel sind das die Ordner, die Sie ohne Adminrechte angelegt haben!!
Als Standard wird ein Ordner '.MediaServer' in Ihrem Benutzerordner angelegt (unter Windows ist dies der Ordner C:\Benutzer\IhrBenutzername\.MediaServer, unter Mac ist dies users/IhrBenutzername/.MediaServer).

ACHTUNG: Es werden keine Mediendateien gelöscht, von Zeit zu Zeit sollten Sie den Medien Ordner aufräumen!
Dies können Sie auch in der liveSHOWsoftware unter Menü: Medien-MedienServer durch Klicken auf das Symbol Sweep des jeweiligen Medien Servers erledigen. Es werden dann auf dem jeweiligen MedienServer alle Mediendateien gelöscht, die im aktuellen Projekt nicht verwendet werden. 


Übernimmt und speichert die Einstellungen
Das Konfigurationsfenster tritt in de Hintergrund und die Projektionsfläche wird angezeigt.
Durch Klicken auf die Projektionsfläche kommt das Konfigurationsfenster wieder in den Vordergrund.
Sweep Es werden alle Mediendateien gelöscht, die aktuell nicht verwendet werden.
Verwirft die Einstellungen
Das Konfigurationsfenster tritt in de Hintergrund die Projektionsfläche wird angezeigt.
Durch Klicken auf die Projektionsfläche kommt das Konfigurationsfenster wieder in den Vordergrund.

Anmerkung: Eine zweite Instanz des MedienServer Programms auf demselben Rechner starten

Sie können eine zweite Instanz des MedienServer Programms auf demselben Rechner starten. Voraussetzung hierfür ist:
  1. Der Rechner muss mindestens zwei Grafikausgänge besitzen
  2. Der Rechner sollte mindestens 8 GB Arbeitsspeicher besitzen
  3. Die liveShowSoftware muss auf einem anderen Rechner gestartet sein
Erklärung:
Das LiveShowMediaServer Programm fordert 40% des Arbeitsspeichers. Die liveShowSoftware fordert 30% des Arbeitsspeichers.
Mehr als zwei Instanzen des MedienServer Programms macht keinen Sinn, da eventuell mehr als 100% des Arbeitsspeichers belegt werden könnten und der Rechner den Arbeitsspeicher auf die Festplatte auslagern würde. Dasselbe gilt, wenn zwei Instanzen des MedienServer Programms und die liveShowSoftware gleichzeitig gestartet werden.

Um eine zweite Instanz des MedienServers zu starten, klicken Sie bitte doppelt auf die Datei "_Start_LiveShowMediaServer_Second.jar" im LiveShowMediaServer Ordner.

Anmerkungen zum Abspielen von Videos

Videodateien können in vielen verschiedenen (Kompressions-) Formaten vorliegen. Die Bildgröße (Breite/Höhe) der Videos können auch sehr unterschiedlich sein.
Je nach Dateiformat und Bildgröße kann das Anspielen eines Videos sehr rechenintensiv sein. Bitte prüfen Sie immer, ob Ihr Rechner ein Video ruckelfrei abspielen kann, bevor Sie ein Projekt in einer Show einsetzen.
Für HD-Filme müsste ein Prozessor Intel i5 6400 oder besser ausreichen.
4K Filme bereiten aktuell noch Probleme, vielleicht ändert sich das mit voranschreitender Hardware.

Ein weiteres Problem sind Sprünge innerhalb eines Videos - je nach Format und Kompressionsqualität wurden bei Tests für einen Sprung bis zu 5 Sekunden Dauer gemessen.
Begründung: Bei komprimierten Videos ist es nicht möglich eine Stelle (in der Videodatei) direkt anzuspringen, die Stelle muss immer von sogenannten Startframes ausgehend sukzesive erreicht werden.

Die liveShowSoftware versucht die jeweils nächste Stelle in einem Video (Medienobjekt) vorauszuberechnen und einzustellen. Es ist jedoch unmöglich alle Eventualitäten vorherzusehen.
Folgende Punkte helfen bei der Vorausberechnung:
Sie müssen im Zweifel etwas herumprobieren.